Zur Gestaltung von Arbeitszimmer respektive Arbeitsplatz gab unser letzter Beitrag Auskunft. Auswahl sowie Einstellung des Schreibtisches und Drehstuhles thematisieren wir heute. Ergonomie spielt dabei eine elementare Rolle, um nicht nur ermüdungsfrei, sondern auch effizient zu arbeiten. Die Optik des Arbeitsplatzes richtet sich meist nach der Umgebung, in der er sich befindet. Glücklicherweise sind die Zeiten längst passé, in denen die Büromöbel trist und grau daherkamen. Mittlerweile passen sie sich durch allerlei Materialien und unterschiedliche Designs sogar verschiedenen Einrichtungsstilen an, um sich perfekt in das Wohnumfeld zu integrieren oder im Arbeitszimmer einen wohnlichen Charakter zu erzeugen. Puristisch modern, im romantischen Landhausstil oder gar im nordisch kühlen Skandi-Look – erlaubt ist, was gefällt. Doch, wie so oft im Leben, sollte man sich nicht von einer makellosen Fassade täuschen lassen, sondern auch einmal hinter die Kulissen schauen. Welche Fallstricke dort lauern können, erfährst du in den folgenden Absätzen.

Der Arbeitsplatz maxim von Reinhard - mit Schreibtischplatte und Schrankfronten aus lackiertem Glas

Der Arbeitsplatz maxim von Reinhard begeistert durch schlichtes Design in Hochglanzoptik

Ermüdungsfreies Arbeiten am richtigen Schreibtisch

Um ermüdungsfrei am Schreibtisch arbeiten zu können, sollte er eine möglichst große, nicht reflektierende Oberfläche haben. Schreibtische für das Arbeitszimmer oder den heimischen Arbeitsplatz gibt es in den unterschiedlichsten Versionen. Neben Modellen mit einfacher rechteckiger Platte gibt es sie auch in Eckvarianten, speziell als Computer-Arbeitsplatz sowie mit verstellbarer Tischplatte. Schreibtische mit einer festen Tischplatte sollten mindestens eine Höhe von 72 cm und wenigstens eine Tiefe von 80 cm aufweisen. Höhenverstellbare Schreibtische sollten von 68 cm bis zu 76 cm verstellbar sein. Meist sind Schreibtische nach ergonomischen Kriterien gestaltet, sodass du die Höhe individuell einstellen und die Tischplatte ggf. sogar kippen kannst. Bei der richtigen Einstellung wird der Rücken entlastet. Wichtig dafür ist jedoch auch der richtige Bürodrehstuhl. Zudem solltest du bei der Wahl deines Schreibtisches auch auf genügend Beinfreiheit achten.

 

Raffiniert sind Schreibtische, wie der Up&Down von Wellemöbel, die durch dynamisches Arbeiten das Wohlbefinden und dadurch wiederum die Produktivität steigern. Bei diesen Modellen gestaltet sich die Arbeitsplatz-Organisation voll und ganz nach ergonomischen Kriterien. Der Wechsel zwischen Stehen und Sitzen am Schreibtisch ermöglicht ein dynamisches Arbeiten, wodurch sich der Büroalltag gesünder gestaltet. Hier ein paar Impressionen zu dem cleveren Kerlchen für das Arbeitszimmer.

Bürostühle sorgfältig auswählen

Im Arbeitszimmer bzw. Arbeitsbereich sollten Schreibtisch und Drehstuhl eine harmonische Einheit bilden, wobei nicht nur optische Aspekte eine Rolle spielen. Wähle den Schreibtischstuhl daher mit Bedacht – mit ihm entscheidet sich das Wohl und Wehe. Der Grat zwischen Rückenschmerzen und ermüdungsfreiem Sitzen kann ganz schmal sein. Achte beim Kauf also nicht nur auf Äußerlichkeiten – bei deinem Schreibtischstuhl sollten dir die inneren Werte wichtiger sein. Dein Bürostuhl sollte optimal auf dich eingehen und deinen Bedürfnissen entsprechen. Neben der Verstellbarkeit der Sitzhöhe und eventuell der Sitztiefe gehört auch eine verstellbare Rückenlehne dazu. Letztere geht im Idealfall mindestens bis zu den Schulterblättern und stützt die Lendenwirbelsäule. Armlehnen bieten dir eine willkommene Abwechslung, denn sie ermöglichen eine entspannte Sitzhaltung. Rollen am Fußkreuz und eine Drehfunktion sorgen dafür, dass du dich am Schreibtisch flexibel bewegen kannst. Einmal um 180° gedreht oder zum Regal gerollt, um die wichtige Akte zu schnappen – kein Problem mit dem richtigen Drehstuhl.

Doch welcher ist der richtige Drehstuhl? Das kann so pauschal niemand sagen, denn jeder hat andere Gewohnheiten und die Ansprüche unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Für den einen ist der Drehstuhl mit Armlehnen und Mesh-Rücken ideal, wohingegen ein anderer nur auf einem mit Leder bezogenem Chefsessel zur Hochform aufläuft. Klick dich durch unsere Bildergalerie und lass dich von der facettenreichen Vielfalt an Drehstühlen, Chefsesseln und auch Hockern inspirieren.

Auch am Arbeitsplatz entscheidend: Die Frage der Einstellung

Ermüdungsfreies Sitzen und konzentriertes Arbeiten sind nur möglich, wenn der Arbeitsplatz im Arbeitszimmer ideal für dich eingerichtet ist. Dieses aufeinander Abstimmen von einem Menschen und seinem Arbeitsplatz bzw. seinen Arbeitsbedingungen nennt man Ergonomie. So werden Arbeitsabläufe räumlich und zeitlich optimiert, das Arbeiten wird dadurch effizient. Zudem gestaltet sich die gesundheitliche Belastung so gering wie möglich. Zuerst wird der Drehstuhl in die richtige Position gebracht, um Haltungsschäden vorzubeugen und Rücken- sowie Kopfschmerzen zu verhindern. Dann folgt der Schreibtisch.

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Eine Frage der Einstellung: der Drehstuhl am Arbeitsplatz

Setze dich so auf den Bürostuhl, dass die Fußsohlen komplett den Boden berühren. Dabei sollte ein leicht geöffneter Winkel – also über 90° – zwischen Oberschenkel und Rumpf entstehen. Der untere Punkt der Kniescheiben sollte auf gleicher Höhe mit der Sitzvorderkante sein. Durch eine leicht nach vorn geneigte Sitzfläche kippt das Becken ebenfalls etwas nach vorn, wodurch sich der Rücken aufrichtet. Voilà – du hast die aufrechte Sitzhaltung erreicht. Eine flexible Sitzfläche fördert zudem dynamisches Sitzen, um Verspannungen entgegenzuwirken. Lässt sich auch die Sitztiefe deines Drehstuhles verstellen, gehst du folgendermaßen vor, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Nimm die bereits beschriebene Sitzhaltung ein, bei der die Oberschenkel großflächig auf der Sitzfläche aufliegen. Deren Vorderkante befindet sich ca. vier Finger breit vom Unterschenkel entfernt, denn dies gewährleistet die gute Durchblutung der Beine. Reicht die Rückenlehne jetzt noch bis zu den Schulerblättern und unterstützt die Lendenwirbelsäule ist der Drehstuhl perfekt eingestellt.

Eine Frage der Einstellung: der Schreibtisch am Arbeitsplatz

Jetzt geht es mit der Einstellung des Schreibtisches weiter. Die Ausgangsposition ist wie gehabt. Um den Schreibtisch optimal einzustellen, legst du die Unterarme auf den Schreibtisch, so dass zwischen Ober- und Unterarm ein Winkel entsteht, der etwas mehr als 90° beträgt. Dadurch wird der Körper entlastet und Verspannungen in der Nackenmuskulatur wird entgegengewirkt. Bei einem herkömmlichen Schreibtisch ist dies die perfekte Einstellung. Für einen Schreibtisch mit neigbarer Platte, meist im Kinder- und Jugendzimmer anzutreffen, gibt es weitere Empfehlungen. Diese wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten. Zum Malen oder für ähnliche Tätigkeiten sollte die Platte einen Neigungswinkel von bis zu 5° aufweisen, zum Schreiben zwischen 8 und 12°, zum Lesen zwischen 15 und 20°. So können sowohl Haltungsschäden vorgebeugt als auch Rücken- und Kopfschmerzen vermieden werden.

Besuch im Arbeitszimmer?

Je nachdem, wie du dein Arbeitszimmer nutzt, wird sich hier vielleicht auch der ein oder andere Besucher einfinden. Dies ist sicher seltener der Fall, wenn du im Büro eher die private Buchhaltung erledigst. Werden jedoch Kunden, Klienten oder Patienten betreut, so verdienen diese auch eine entsprechende Wertschätzung, und zwar in Form von Besucherstühlen. Diese gibt es in unterschiedlichen Formen und verschiedenen Designs, wodurch sie sich perfekt in das Arbeitszimmer integrieren. Ob Freischwinger oder klassischer Vierbeiner, mit oder ohne Armlehnen, mit Leder- oder Stoffbezug, monochrom oder polychrom, dezent oder knallig, auch hier ist das Repertoire enorm. Überzeuge dich einfach selbst mit einem Blick in unsere Bildergalerie.

Egal, ob Schreibtisch, Drehstuhl oder Besucherstuhl, du erhältst alle Möbel für dein Arbeitszimmer im Online-Shop von Möbel Letz. Und in unserem nächsten Beitrag stellen wir dir die passenden Beimöbel für deinen Arbeitsplatz sowie Alternativen zum klassischen Büro vor.

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