Beim Einrichten deines Arbeitszimmers solltest du einiges beachten. Neben der Gestaltung spielt auch eine nach ergonomischen Kriterien ausgewählte Büroeinrichtung eine Rolle. Das richtige Licht leuchtet den Schreibtisch perfekt aus und mit einem passenden Bürodrehstuhl erhältst du den optimalen Arbeitsplatz. Ergänzt mit den nötigen Beimöbeln macht das Arbeiten im Homeoffice dann auch gleich so richtig Spaß. Natürlich solltest du das Arbeitszimmer ordentlich planen. Oftmals verbringt man mehr Zeit mit lästigem Papierkram, Onlineshopping oder nervenaufreibender Buchhaltung, als vorgesehen. Darum ist es wichtig, sich einen ruhigen und bequemen Platz zum Arbeiten zu schaffen. Meist steht dafür kein extra Raum zur Verfügung und das Homeoffice muss in den Wohnbereich integriert werden. In dem Fall sollte die Arbeitsecke im Wohnzimmer, Flur oder Schlafzimmer optisch vom Wohnbereich abgetrennt werden. Dafür eignen sich neben unterschiedlicher Farbgestaltung auch Regale oder Schränke. Dadurch wird nicht nur ein Sichtschutz geschaffen, sondern zeitgleich ein Stauraum für Ordner, Bücher, Unterlagen und Ähnliches.

Teenio von Wellemöbel mit raumteilendem Schiebetürenschrank

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Durch den raumteilenden Schiebetürenschrank mit fünf seitlichen Schubkästen wird nicht nur der Arbeitsbereich optisch vom Schlafbereich getrennt, sondern auch benötigter Stauraum geschaffen.

Tageslicht im Arbeitszimmer schont Nerven und Augen

Nennst du ein separates Arbeitszimmer dein Eigen, kannst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen entziehst du dich durch das Schließen der Tür dem Trubel deiner Mitbewohner. Zum anderen setzt du ein Signal, dass du in Ruhe deiner Arbeit nachgehen möchtest. Idealer Weise verfügt dein Arbeitszimmer über Tageslicht, sollte jedoch ebenfalls mit ergänzendem Kunstlicht ausgestattet sein. Dadurch steht dir auch an grauen Tagen oder während der Dämmerung genügend Licht zur Verfügung. Raster- und Prismenleuchten, die den Raum von oben erhellen, haben sich dafür bewährt. Tageslichtleuchten schaffen eine angenehme Atmosphäre, beugen einem Lichtmangel präventiv vor und wirken Müdigkeit entgegen. Des Weiteren erweist sich eine Schreibtischlampe als sinnvoll, die so positioniert werden sollte, dass der Schattenwurf dich nicht beeinträchtigt. Rechtshänder stellen sie also links, Linkshänder rechts von sich auf. Mehr Informationen zur richtigen Beleuchtung findest du in unserem Beitrag „Die richtige Beleuchtung für dein Zuhause“.

Gelb am Arbeitsplatz macht munter

Natürlich ist die Wandfarbe, wie fast alles im Leben, eine Geschmacksfrage. Daher richtet sich auch die Farbe der Wände nach deinen Vorlieben. Empfehlenswert ist es jedoch, sanfte und beruhigende Töne auszuwählen, wie etwa Pastelltöne. Neigst du zu gelegentlicher Müdigkeit, wirkt nicht nur Koffein, sondern auch ein erfrischendes Gelb an der Wand belebend. Dieser Farbton harmoniert übrigens perfekt mit der Farbgestaltung der meisten Büromöbel. Statt kompletter Wände in der gleichen Farbe erzielst du einen ähnlichen Effekt übrigens auch mit farbigen Akzenten oder Accessoires. Hier eignen sich ganz klassisch Bilder, Vorhänge oder Jalousien sowie andere Dekorationsgegenstände, wie Blumen oder Vasen. Diese lassen sich dann auch schnell wieder austauschen, wenn die Farbe so gar nicht mit dem persönlichen Geschmack harmoniert.

Grünpflanzen steigern die Konzentration am Arbeitsplatz

Positiv wirken sich übrigens auch Zimmerpflanzen aus – sowohl visuell als auch akustisch, indem sie den Geräuschpegel senken. Sie versorgen den Raum mit dem von ihnen produzierten Sauerstoff, während sie Kohlendioxid aus der Raumluft filtern und abbauen. Ganz nebenbei erhöhen sie noch die Luftfeuchtigkeit. Je nachdem, für welche Pflanze du dich entscheidest, erhältst du sogar eine natürliche Filteranlage, denn manches Exemplar filtert sogar – in geringem Ausmaß – Schadstoffe aus der Luft. Zudem schont das Grün der Pflanze die Augen, fördert die Konzentration und wirkt beruhigend auf den gestressten Büroarbeiter. Als fleißige Mitarbeiter im Büro haben sich beispielsweise Drachenbaum, Efeutute, Einblatt, Grünlilie und Zimmerlinde bewährt.

Mit Bodenschutzmatten bleibt der Teppich im Arbeitszimmer schön

Gerade in einer Mietwohnung musst du meist mit dem Bodenbelag vorliebnehmen, der sich im Raum befindet. Gute Karten hast du, wenn dieser aus Holz, Laminat, Kork, Fliesen oder Linoleum besteht. Und bei einem Teppichboden greifst du einfach zu einem Trick: einer Bodenschutzmatte. So vermeidest du etwa die statische Aufladung, zu der Kunstfaser-Modelle neigen. Varianten aus Naturfasern sind teils nicht so robust. Lege daher einfach eine spezielle Bodenschutzmatte zum Schutz vor Abnutzung, Aufladung und Schäden unter den Schreibtisch oder einen Teppich, um es wohnlicher zu gestalten.

Was du bei der Anschaffung von Schreibtisch und Bürostuhl zu beachten hast, kannst du in der nächsten Woche lesen. Alle im Beitrag abgebildeten Möbel erhältst du übrigens bei Möbel Letz im Online-Shop.

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