Die erste eigene Wohnung ist immer etwas ganz Besonderes, ob zu zweit, allein oder in einer Wohngemeinschaft. Oft geht es für die meisten Jugendlichen nach dem Schulabschluss sowie zum Start ins Berufsleben in eine neue Stadt und in eine neue Wohnung. Von nun an heißt es für dich: auf eigenen Beinen stehen. Um alles mit Bravour zu meistern, haben wir für dich zusammengefasst, woran du alles denken musst. Es wird viel Neues auf dich zukommen, wenn du deine Füße nicht mehr bei Mutti und Vati unterm Tisch hast. Jetzt musst du selber dein Bett beziehen, die Wäsche waschen, einkaufen, putzen und deine Unterlagen verwalten. Wir empfehlen dir, dich bereits vorher in diesen Dingen zu üben, so klappt es allein viel einfacher. Stell dir weiterhin vorher die Frage: Wie soll meine Wohnung sein? Denn davon hängt ab, wie groß deine erste eigene Wohnung wird und auch wo sie sich befindet. Versuche, je nachdem, wo deine Arbeitsstelle oder Universität liegt, eine gute Variante für dich in der Nähe zu finden. Wenn du es ruhiger magst, halte eher etwas außerhalb der Innenstadt Ausschau. Falls du wiederum ein Großstadtmensch bist, dann rein ins Getümmel! Ganz wichtig ist es allerdings, vorher dein Budget auszurechnen und dir mehrere Wohnungen in dieser Preisklasse anzuschauen. Führe mehrere Besichtigungen, am besten in Begleitung deiner Eltern oder Freunde, welche bereits Erfahrungen gesammelt haben, durch, denn bereits bei der Art der Heizung oder der Warmwasserbereitung kann es Fallen geben, welche in Form der Nebenkostenabrechnung ein riesiges Loch in dein Haushaltsbudget reißen können. Mach dir also unbedingt Notizen bei jedem Termin. So kannst du im Nachhinein in Ruhe Kosten sowie Vor- und Nachteile vergleichen, um die beste Variante für dich heraussuchen.

Im Folgenden erfährst du viel über die richtige Vorbereitung deines Umzugs und erhältst eine Menge Tipps, sodass du auch nichts vergessen kannst. Mehrere unserer Hersteller haben sich besonders auf „Junges Wohnen“ spezialisiert, verschaff dir in unserem Online-Shop einen Einblick von ihren Ideen und Vorschlägen.

Der Mietvertrag für deine erste eigene Wohnung

Sobald du dich für die passende Wohnung entschieden hast, kommt es zu der Mietvereinbarung zwischen dir und deinem neuen Vermieter. Diesen Vertrag solltest du dir, bevor du ihn unterschreibst, sorgfältig durchlesen, denn auch hier können Fallen auf dich warten. Beachte unter anderem die Kündigungsfrist sowie die Höhe der Kaution, falls sie gefordert wird. Die Kaution für eine Wohnung ist eine Sicherheit gegen finanzielle Schäden, wie z. B. Mietausfall oder Sachschäden, für den Vermieter. Diese darf maximal drei Monatsnettokaltmieten betragen und in drei Raten gezahlt werden. Dabei bist du aber trotzdem noch Eigentümer des Geldes. Dein Vermieter darf es nur im Schadensfall einbehalten. Die Kaution kann, muss aber nicht, gewinnbringend angelegt werden. Das bedeutet, dass das Geld als Barkaution, in Form eines Kautionssparbuches oder anderweitig gewinnbringend angelegt werden kann. Bei Rückerstattung der Kaution stehen dir die erwirtschafteten Zinsen zu. Führe vor dem Unterschreiben des Vertrages gemeinsam mit dem Vermieter und ggf. mit dem Vormieter unbedingt eine Wohnungsübergabe durch. Dabei ist es wichtig, dass ein Übergabeprotokoll angefertigt wird, sodass du nicht für Schäden deines Vormieters aufkommen musst. Hierbei werden ebenfalls die Zählerstände und bereits vorhandene Einrichtungsgegenstände aufgeführt. Informiere dich weiterhin bei deinem Vermieter, ob zu deiner Wohnung auch Mülltonnen gehören oder ob du womöglich noch die ein oder andere Tonne beantragen musst. Dies machst du im Bürgerbüro. Letzten Endes lässt du dir von deinem Vermieter noch eine Vermieterbescheinigung, welche du z. B. im Bürgerbüro erhältst oder online ausdrucken kannst, ausfüllen. Wofür du diese benötigst erklären wir dir im nächsten Absatz.

Der Umzug in deine erste eigene Wohnung

Umzugskarton für die erste eigene WohnungDie richtige Vorbereitung ist das A und O. Nimm dir Stift sowie Papier zur Hand und schreibe am besten alles auf, um auch nichts zu vergessen, denn ohne die genaue Planung kannst du schnell den Überblick verlieren. Anderenfalls kannst du dir auch ganz einfach unsere Checkliste für die erste eigene Wohnung herunterladen, ausdrucken und, nachdem du etwas erledigt hast, abhaken. Nimm dir für den Umzug ein paar Tage Urlaub, um alles in Ruhe zu schaffen. Richte bereits im Voraus einen Dauerauftrag für deine Miete ein, so versäumst du nichts und ersparst dir ein peinliches Telefonat mit deinem Vermieter. Vergiss neben genügend Kartons und Kisten nicht die Formalitäten, denn wenn du deinen Wohnsitz wechselst, musst du die Adresse in deinem Personalausweis ändern lassen, dein Auto ummelden, Versicherungsgesellschaften, Telefon-/Handy-, Kabelanbietern sowie dem Rundfunkbeitragsservice und deiner Bank die neue Adresse mitteilen. Weiterhin gibst du bei dem Bürgerbüro, dem Arbeitsamt, dem BaFöG-Amt, der Krankenkasse und dem Finanzamt über deinen Wohnungswechsel Bescheid. Hierbei ist die An- bzw. Ummeldung im Bürgerbüro der erste Weg, den du einschlagen solltest, denn dafür hast du nicht viel Zeit. Solltest du die Stadt wechseln, meldest du dich in deinem neuen Heimatort an. Wenn du innerhalb deines jetzigen Wohnorts umziehst, musst du dich nur ummelden. Die Frist ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, jedoch können hohe Bußgelder auf dich zukommen, falls du es versäumst. Im Einwohnermeldeamt/Bürgerbüro legst du die bereits erwähnte Vermieterbescheinigung vor, womit der Vermieter bestätigt, dass du wirklich unter der angegebenen Adresse wohnst.Wenn du deine Versicherungen ummeldest, solltest du gleich überprüfen lassen, ob du noch vollkommen abgesichert bist, jetzt wo du allein wohnst. Wichtig dabei sind vor allem eine eigene Hausratversicherung und die Überlegung, deine private Haftpflichtversicherung darin zu integrieren. Bis deine Adresse aber überall umgestellt wird, ist vielleicht schon neue Post an dich versandt worden. Hierbei ist es hilfreich, bei der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag zu beantragen. So kommt die Post gleich in deine neue Wohnung. Damit die Postboten auch wissen, welcher dein Briefkasten ist, bereite noch Namensschilder für Briefkasten und Klingel vor. Zu guter Letzt musst du natürlich irgendwie kochen können und im Dunkeln etwas sehen, also benötigst du Strom und ggf. Gas. Darum kümmerst du dich selbst, indem du dich bei den jeweiligen Stadtwerken oder anderen Strom- und ggf. Gasanbietern vorstellst und einen entsprechenden Dienstleistungsvertrag abschließt.

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Wenn du einmal dabei bist, deine Kisten zu packen, kannst du bei der Gelegenheit gleich ein paar Klamotten aussortieren, desto mehr Platz hast du in deinem neuen Reich. Die restliche Kleidung sowie Bettwäsche und Handtücher steckst du in große Müllsäcke, diese sind leicht, verstauen sich besser und können danach wiederverwendet werden. Hast du dir eigentlich schon überlegt, wer dir alles bei deinem Umzug in die erste eigene Wohnung helfen würde? Wenn du einen festen Termin hast, frag deine Freunde und Bekannten, denn viele Hände schaffen ein schnelles Ende.

Plane die Einrichtung deiner ersten eigenen Wohnung

Bevor du dir deine neue Wohnung einrichtest, solltest du dir überlegen, wie du deine Wände gestaltet willst. Möchtest du eine schicke Mustertapete, selbst streichen oder alles so lassen, wie es ist? Muss in deiner Wohnung noch Fußboden verlegt werden? So was wäre als Erstes geklärt werden. Wenn Neuanschaffungen, wie z. B. ein neuer Teppich, getätigt werden müssen, frag deinen Vermieter, ob und in welcher Form er sich daran beteiligt oder ob du alles allein besorgen und finanzieren musst. Anderenfalls könnt ihr natürlich auch Kompromisse schließen. Du könntest z. B. selbst den neuen Fußboden verlegen bzw. verlegen lassen und erhältst dafür einen Mietnachlass. So spart dein Vermieter sich den Aufwand und du dir dein Geld. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Beleuchtung deiner neuen Wohnung, denn wenn der Umzug lange dauert, hat keiner Lust, im Dunkeln zu stehen.

Um genau zu wissen, was du noch kaufen musst, solltest du dir überlegen, was du wirklich alles benötigst. Natürlich helfen wir dir dabei sehr gern! Am aller wichtigsten ist es, bei der Wohnungsbesichtigung einen Zollstock, Zettel und Stift dabei zu haben. Notier dir die Maße, Steckdosen, die Plätze wo Fenster, Türen und Heizungen vorhanden sind und die Fenster- und Türanschläge sowie deren Maße und plane dann, was wohin gestellt wird. Erst danach kaufst du auch die Möbel. Hierbei kannst du viele Möglichkeiten in Betracht ziehen. Zum einen wirst du sicher ein paar Lieblingsstücke aus deinem alten Zimmer mitnehmen wollen. Weitere Möbel kaufst du dir neu z. B. im Online-Shop von Möbel Letz. Diese lässt du gleich vor Ort montieren, somit ist das Ziel schon bald in Sicht. Zudem hast du bei neuen Möbeln eine Garantie und eine erstklassige Qualität. Andererseits hast du auch die Option, gebrauchte, noch gut erhaltene Möbel, im Secondhandshop günstig zu erwerben.

Viele verschiedene Einrichtungsvarianten unserer Hersteller entdeckst du in unseren folgenden Beiträgen. Hier stellen wir dir mehrere Kombinationen zur Gestaltung der Räume deiner ersten eigenen Wohnung vor. Von platzsparenden Varianten bis hin zu großen Polstermöbel haben wir von jeder Variante etwas für dich zusammengestellt. Dadurch, dass sich einige unserer Hersteller auf „Junges Wohnen“ spezialisieren, haben wir für jeden Geldbeutel einen tollen Vorschlag parat.

One thought on “Die erste eigene Wohnung: die Planung

  1. Ich bin vor ein paar Monaten erst in meine eigene Wohnung gezogen und habe an vieles nicht gedacht. Ein gut gemachter Beitrag und kann wahrscheinlich gerade jungen Leuten auf die Sprünge helfen, ihren Umzug zu planen und zu meistern!

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